Damaris Häßner – ein Interview

Damaris Häßner ist Jahrgang 1997 und seit Januar 2021 Kinderreferentin der Feg Freiburg. Obwohl sie die kalten Monate liebt, ist sie trotzdem vor kurzem mit ihrem Mann in die wärmste Region Deutschlands gezogen. Ihr Herzensanliegen ist es, dass Familien in der Gemeinde ihr Zuhause finden und Kinder früh entdecken dürfen, dass Jesus sie liebt und mit ihnen leben möchte, egal wie alt sie sind.

Damaris, wer begleitet dich durchs Leben?
Ich habe neben einer genialen Familie und engen Freunden, die ich jetzt alle in Karlsruhe lassen musste, einen besten Freund, der mich schon einige Jahre begleitet. Damit das so bleibt, habe ich ihn im Mai 2020 geheiratet und bin mit ihm hierher gezogen.

Welche Lebensstationen hast du schon hinter dir?
Ich bin in Hamburg geboren, aber in der Nähe von Karlsruhe aufgewachsen. Dort bin ich in die Schule und die Gemeinde gegangen und habe dann in Esslingen Soziale Arbeit studiert. Seit Mai 2020 wohnen mein Mann und ich in Kirchzarten. Neben meiner Arbeit (in Teilzeit) bei der FeG arbeite ich als Betreuerin in der Turnseeschule.

Auf welchem Weg hast du dich für einen Glauben an Jesus Christus entschieden?
Meine Eltern sind beide Christen, die von ganzem Herzen für Jesus und seine Gemeinde brennen. Zusammen mit meinen Geschwistern wurde ich durch ihre Art zu leben geprägt. Was mir von Jesus erzählt wurde und was ich in der Bibel über ihn gelesen habe, fand ich schon immer toll. Mit 12 Jahren habe ich verstanden, dass Jesus mich ganz persönlich von meiner Schuld retten will und dass ich ihm dafür mein eigenes „Ja“ geben muss. Das habe ich getan und seitdem lebe ich mit ihm.

Was machst du in deiner Freizeit gerne?
Ich mache gerne kreative Sachen („basteln“ sagt man bei Kindern dazu, ich nenne es „kreativeln“). Und ich koche und esse gerne gemeinsam mit anderen und gehe gerne spazieren.

Mit welchem Essen oder Getränk kann man dich dann beglücken, wenn man dich einladen möchte?
Ich esse wirklich fast alles. Ich liebe Waffeln und Kuchen. Kaffee und Kakao mit Baileys mag ich auch sehr.

Warum startest du als Kinderreferentin und warum liegen dir Kinder so sehr am Herzen?
Ich hatte als Kind das Vorrecht, in einer Gemeinde durch tolle, Jesus-liebende Menschen Gott kennen zu lernen und bin dann schnell selbst in der ehrenamtlichen Arbeit gelandet. Wie genial, wenn man schon ganz früh Gott kennen lernen darf, die Bibel lesen lernt und mutig betet. Das, was ich als Kind gehört habe, ist tief in mir verwurzelt und kann mir keiner nehmen. Dass Kinder das auch erleben, ist mein großer Wunsch. Ich gehe darin auf, Kindern von Jesus zu erzählen und ihnen Gemeinde ein Zuhause werden zu lassen.

Was sind deine Aufgaben als Kinderreferentin? Was wirst du in der FeG Freiburg machen?
Meine Aufgaben sind vor allem die Koordination und die Weiterentwicklung der Angebote für Kinder und Familien. Das betrifft insbesondere den Kindergottesdienst und die Jungschar, aber auch besondere Aktionen wie Freizeiten oder Feste – ich habe ein paar Ideen mitgebracht. Ich bin also verantwortlich für das Weiterdenken, Planen und Durchführen der Kinderarbeit und natürlich die Begleitung und Förderung der Mitarbeiter.

Was möchtest du Eltern mitgeben?
Ich habe keine eigenen Kinder, trotzdem mache ich euch Mut, alles, was die Gemeinde für Familien bietet, zu nutzen, auch wenn es vielleicht viel Fahrerei bedeutet. Wenn eure Kids erleben, dass auch ihr gerne in die Gemeinde geht und dafür mehrmals in der Woche durch die Gegend fahrt, dann lernen auch sie Gemeinde schätzen. Genauso in eurem Zuhause: Wenn ihr selbst in der Bibel lest, mit euren Kindern betet und von euren Geschichten mit Jesus erzählt, dann gebt ihr ihnen das bestmögliche. Ich habe angefangen in der Bibel zu lesen, weil ich wie Papa und Mama sein und genauso in den Tag starten wollte wie sie.

Was sollten die Kinder aus der Gemeinde von dir noch wissen?
Ich mache ziemlich viel Quatsch und rede manchmal ganz schnell. Und ich spiele immer noch total gerne. Ganz besonders mag ich Playmobil.

Was ist dein Lieblingsspiel?
Uno flipp, Dog und Tabu.

Ein Interview vom 19.01.2021

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