Markus Endlich – ein Interview

Markus Endlich ergänzt seit dem 1. Juni 2020 als Pastor unser FeG-Team. Er liebt die Stadt, das Leben und Gott. Sein Herz schlägt für den Bau einer zeitgemäßen, gnadenzentrierten Kirche, in der ganz unterschiedliche Menschen ein Zuhause finden. Wir waren neugierig und wollten ein bisschen mehr von Markus wissen.

Markus, wer begleitet dich durchs Leben?
Ich bin seit 1992 sehr glücklich mit Mirjam verheiratet. Wir haben gemeinsam drei erwachsene Kinder.

Wie bist du zum Glauben gekommen und welche Erfahrung mit Jesus hat dich besonders geprägt?
Meine Eltern haben mir früh von Jesus erzählt. Schon als kleiner Junge habe ich seine Liebe erfahren und mich ihm anvertraut. Während meines Theologiestudiums geriet mein Glauben in eine echte Krise. Ich hielt mich selber bis dahin für einen ganz „anständigen“ Christen. Aber schmerzlich musste ich lernen, dass ich von mir aus eigentlich unfähig bin, Jesus nachzufolgen und ihm zu dienen. Erst als Gott mir zeigte, dass allein seine Gnade für mich und mein Leben ausreicht, konnte ich wieder froh werden.

Du hast schon einige Lebensstationen hinter dir – welche sind das?
Aufgewachsen bin ich in Hamburg. Studiert habe ich in Hamburg, St. Chrischona und Ewersbach. Meine erste Dienststelle war in Hoffenheim, danach war ich 18 Jahre Pastor in Hamburg.

Was treibt dich an?
Mein leidenschaftlicher Wunsch ist es, Menschen mit Jesus Christus bekannt zu machen und ihnen zu helfen, Gottes Willen in ihrem Leben zu entdecken. Mein Herz schlägt für den Bau einer zeitgemäßen, gnadenzentrierten Kirche, in der ganz unterschiedliche Menschen ein Zuhause finden, der Stadt dienen und mit echter Begeisterung Jesus nachfolgen.

Was ist dir für deine Arbeit in der FeG Freiburg wichtig?
Gemeinde ist nie „fertig“, sie muss sich ständig verändern. Aus Liebe zu den Menschen und aus der Verpflichtung, das Evangelium in die neue Generation zu tragen, muss sie ihre Arbeitsweisen, ihren Stil und Kommunikationsformen immer wieder hinterfragen und Neues wagen. Das kann anstrengend sein und herausfordern. Mir ist wichtig, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen – mit dem Grundton der Dankbarkeit, des Vertrauens und der Ermutigung.

Gibt es Bereiche in der Gemeindearbeit, für die dein Herz besonders schlägt?
Grundsätzlich ist jeder Arbeitsbereich der Gemeinde wertvoll. Wichtig ist nur, sich immer wieder bewusst zu machen, welches Ziel wir damit verfolgen. Gerade freikirchliche Gemeinden neigen dazu, sich im Laufe der Zeit „um sich selber zu drehen“. Deshalb müssen wir immer neu überlegen: Wie können wir mit unserer Arbeit die Liebe Gottes zu den Menschen bringen, die sie noch nicht kennen? Das gilt für den Kindergottesdienst ebenso wie für die Musik oder den Seniorenkreis. Auch ich als Pastor möchte mich immer wieder daran erinnern lassen.

Was uns auch brennend interessiert: Was machst du in deiner Freizeit?
Caravaning, Lesen und Gitarre spielen.

Gibt es ein Buch, das du den Leseratten unter uns empfehlen möchtest?
Ich kann „Warum Gott – Vernünftiger Glaube oder Irrlicht der Menschheit?“ von Tim Keller sehr empfehlen. Ihm gelingt es auf eine eindrucksvolle Weise, gut begründete Antworten auf die Fragen postmodern geprägter Menschen zu geben. Dabei nimmt er die zeitgenössischen Kritiker des christlichen Glaubens wirklich ernst, verlässt bei seinen Ausführungen aber niemals das biblische Fundament.

Hast du gerne Gäste? Und wenn du selbst Gast bist, mit welchem Essen könnte man dich beglücken?
Unbedingt! Mirjam und ich genießen es, Gäste zu haben und auch Gast zu sein. Leider bin ich – das mag man in der „Gourmetregion“ Südbaden gar nicht laut sagen – kein Feinschmecker. Etwas leckeres Gegrilltes mit einem hellen bayrischen Bier – da bin ich dann schon happy!

Ein Interview vom 07.06.2020

Lerne Markus noch besser kennen in unserem nächsten Gottesdienst.

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